Allgemeiner Pennäler Ring

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Zusammenschluss der Pennalen Bünde in Deutschland; 1990 in Eisenach gegründet

     

Ehre - Freiheit - Vaterland

Basisdaten
Gründung: 16. Juni 1990
Gründungsort: 1. SV! Albia Harburgensis in Harburg a.d.Elbe

2. EBSV! Iuvenis Gothia zu Berlin
3. PBV! Teutonia-Hamburgia zu Hamburg
4. gB! Virtus zu Kaltenkirchen    

Mitgliederzahl:

14 aktive Verbindungen
~??? Aktive
~??? Alte Herren.

Status: Aktiv

   

Abkürzung: APR
Korporationstyp(en): Burschenschaftliche Pennälerverbindungen
Waffenst. Prinzip: Schlagend
Couleur:

Farbentragend        

Prinzipien:

Ehre Freiheit Vaterland                    

Im Allgemeinen Pennäler Ring (APR) fanden am 16./17. Juni 1990 in Eisenach burschenschaftlich ausgerichtete Schülerverbindungen zusammen.

Vorausgegangen waren dieser Initiative mehrjährige Erfahrungen beim Versuch, eine gemeinsamen Verband entstehen zu lassen. So kam es 1984 zur Gründung des ADSK (Allgemeines Deutsches Schüler[verbindungs] Kartell). Da innerhalb des ADSK vollkommen heterogene Pennalien aufeinander trafen, die sich wiederum nicht an die in der Satzung verankerte Neutralität und Nichteinmischung in die internen Angelegenheiten der Mitgliedsbünde hielten, überschatteten an Heftigkeit zunehmende Auseinandersetzungen die erreichte Kartellarbeit. Nachdem 1987 ein Großteil der einst neun ADSK-Bünde das Kartell verlassen hatte, löste sich das ADSK in Folge formlos auf.

Die im ADSK gemachten Erfahrungen führten zu der Erkenntnis, in Zukunft lediglich Zusammenschlüsse zu bilden, die sich nicht auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner als ideologische Grundlage verlassen, sondern die in ihrer Ausrichtung weitgehend homogene Züge aufweisen. So bestand bereits im Sommer 1987 das „Schwarz-Goldene Kartell“ (SGK) aus den gymnasialen Burschenschaften Virtus zu Kaltenkirchen, Libertas zu Kiel und der Schülerverbindung Albia Harburgensis zu Hamburg-Harburg. 1989 hatte die Erste Berliner Schülerverbindung Iuvenis Gothia eine erneute Initiative zur Sammlung gleichgesinnter Pennalien gestartet, die sich in der Organisationsform am ÖPR (Österreichischer Pennäler Ring) orientierte und von diesem auch angeregt wurde.

So kam es schließlich nach den üblichen Vorverhandlungen über das Forum der ursprünglich Hamburger Pennälertag, dann Norddeutscher Pennälertag genannten Zusammenkünfte verschiedener Pennalien am 16./17. Juni 1990 in Eisenach (Gründungsstätte: die Jägerklause im Parkhotel Eisenach) zur Gründung des Allgemeinen Pennälerringes (APR), dem als Gründungsbünde die Erste Berliner Schülerverbindung Iuvenis Gothia, die Pennale Burschenverbindung Teutonia Hamburgia zu Hamburg, die gymnasiale Burschenschaft Virtus zu Kaltenkirchen und die Schülerverbindung Albia Harburgensis zu Harburg/Elbe beitraten. Die Pennalverbindung Honovere zu Hannover behielt sich einen Beobachterstatus vor.

Als stärkster pennaler Verband vereint der APR derzeit 13 national-freiheitliche und wehrhafte Pennalkorporationen unter seiner Fahne. Der APR bekennt sich zu den Zielen und Idealen der Urburschenschaft, deren Grundsätze gepflegt und weiterverbreitet werden. Die Mitgliedskorporationen des APR sind farbentragend und stehen zum Lebensbund- und Conventsprinzip. Mit dem Österreichischen Pennälerring (ÖPR) besteht seit 1992 ein gemeinsames Verbandsprinzip mit Duzkomment. Die Mitgliedskorporationen des APR kommen zweimal jährlich regelmäßig zum "Pennälertag" bzw. zur APR-Arbeitstagung in wechselnden Städten zusammen. Das zehnjährige Bestehen wurde 2002 in Berlin mit einem feierlichen Festkommers begangen. Im Jahre 2004 besteht die Chance, zahlreiche weitere Schülerverbindungen für den Verband zu gewinnen.