Auf, ihr Brüder, lasst uns wallen

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Vaterlands Sänger

KV-Liederbuch Seite 27

Auf, ihr Brüder, lasst uns wallen.png


1. Auf, ihr Brüder, laßt uns wallen
in den großen heil'gen Dom,
|: Laßt aus tausend Kehlen schallen
des Gesangs lebend´gen Strom! :|
Wenn die Töne sich verschlingen,
knüpfen wir das Bruderband,
|: auf zum Himmel Wünsche dringen
für das teure Vaterland. :|

2. In der mächt'gen Eichen Rauschen
mische sich der deutsche Sang,
|:daß der alten Geister Lauschen
sich erfreu' am alten Klang. :|
Deutsches Lied, tön ihnen Kunde
fort und fort vom deutschen Geist,
|:der in tausendstimm'gem Bunde
seine edlen Helden preist. :|

3. Überall in deutschen Landen
blühet kräftig der Gesang,
|:der, aus tiefster Brust entstanden,
kündet laut des Herzens Drang. :|
Deutsches Lied aus deutschem Herzen
tönet fort von Mund zu Mund,
|: hemmt die Klagen, heilt die Schmerzen,
knüpfet freier Männer Bund. :|

4. Sei gegrüßt, du Fest der Lieder,
ströme Freud' und Segen aus,
|:daß die Scharen trauter Brüder
kehren froh ins Vaterhaus. :|
Nun, wohlan denn, Deutschlands Söhne,
laßt uns feiern Hand in Hand
|: und die frohe Kunde töne
durch das weite Vaterland!: |

Worte: Heinrich Weismann, 1838 (1808—1890)
(Sängermarsch zum Frankfurter Sängerfest 1838)
Gitarre.png    Loudspeaker.png    Weise i: Jos. Hartm. Stuntz, 1830 (1793—1859)
Weise zu E. Försters "Walhallalied", "Helden, lasst die Waffen ruhen"