Auf den Bergen die Burgen

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Vor Jena

KV-Liederbuch Seite 24

Auf den Bergen die Burgen.png


1. Auf den Bergen die Burgen,
im Tale die Saale,
die Mädchen im Städtchen
einst alles wie heut.
Ihr werten Gefährten,
wo seid ihr zur Zeit mir,
ihr Lieben geblieben?
|: Ach alle zerstreut! :|

2. Die einen, sie weinen;
die andern, sie wandern;
die dritten noch mitten
im Wechsel der Zeit;
auch viele am Ziele,
zu den Toten entboten,
verdorben, gestorben
|:in Lust und in Leid. :|

3. Ich alleine, der eine,
schau' wieder hernieder
zur Saale im Tale,
doch traurig und stumm.
Eine Linde im Winde,
die wiegt sich und biegt sich,
rauscht schaurig und traurig;
|: ich weiß wohl warum! :|

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Worte: Lebrecht Dreves, 1842 (1816—1870)
Loudspeaker.png    Weise i: Wilhelm Stade, 1847 (1817—1902))