Convent Deutscher Akademikerverbände

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Homepage: http://www.akademikerverbaende.de
Basierend auf dem Erlanger Verbändeabkommen von 1921 schloß sich die überwiegende Zahl der Altherrenverbände der deutschen Korporationsverbände im Sinne einer Arbeitsgemeinschaft am 5./6. August 1950 in Frankfurt am Main zum Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA) zusammen.
Der CDA versteht sich noch heute als Arbeitsgemeinschaft der akademischen Verbände und nicht als ein Dachverband. Gemäß seiner Satzung hat der CDA keine Befugnis, in die Angelegenheiten seiner Mitgliedsverbände oder gar deren Verbindungen einzugreifen, geschweige denn, verbindliche Beschlüsse zu fassen.

Aufgaben des CDA


  • Fragestellungen oder Probleme der Mitgliedsverbände gemeinsam lösen
  • die Interessen seiner Mitgliedsverbände gegenüber der Öffentlichkeit - Hochschulen, Wirtschaft und Staat- vertreten
  • zwischen den Mitgliedsverbänden vermitteln


Die Mitgliedsverbände des CDA werden vom Lebensbund- und Conventsprinzip getragen und praktizieren überliefertes, studentisches Brauchtum. Der CDA vertritt die Interessen von 14 Verbänden mit 500 Altherrenschaften und rund 50.000 Mitgliedern.

CDA-Mitgliedsverbände:

ATB - Akademischer Turnbund
CC - Coburger Convent der akademischen Landsmannschaften und Turnerschaften
DB - Deutsche Burschenschaft
DG - Deutsche Gildenschaft
DS - Deutsche Sängerschaft
BDIC - Korporationsverband an Deutschen Hochschulen
MK - Marburger Konvent
MWR - Miltenberger Ring
NDB - Neue Deutsche Burschenschaft
SB - Schwarzburgbund
VVDSt - Verband der Vereine Deutscher Studenten
WB - Wingolfsbund
WK - Wartburgkartell
WJSC - Wernigeroder Jagdcorporationen-Senioren-Convent


Organe des CDA

Oberstes Organ des CDA ist der Convent, in dem jeder Verband eine Stimme hat. Er tritt in der Regel zweimal im Geschäftsjahr – im Frühjahr und im Herbst – zusammen, berät die anstehenden Fragen und faßt Beschlüsse. Weiteres Organ ist sein jeweils auf die Dauer von zwei Jahren gewählter Vorstand, der aus dem Vorsitzenden und bis zu fünf stellvertretenden Vorsitzenden besteht, darunter dem Schatzmeister. Die offene Arbeitsweise des CDA läßt die Mitwirkung Dritter zu, wobei die Mitglieder den Kern bilden.

CDA-Aktionen

Im Abstand von drei Jahren führt der CDA den Deutschen Akademikertag. Die höchste Auszeichnung des CDA ist die 1964 gestiftete Fabricius-Medaille, die für herausragende Leistungen und Forschungen auf dem Gebiete des Korporationswesens verliehen wird.

siehe auch

Convent Deutscher Korporationsverbände (CDK)