Der Jäger in dem grünen Wald

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KV-Liederbuch Seite 31

Der Jäger in dem grünen Wald.gif

1. |: Der Jäger in dem grünen Wald muß suchen seinen Aufenthalt; :|
|:er ging im Wald wohl hin und her,:| er ging im Wald wohl hin und her,
ob auch nichts, ob auch nichts, ob auch nichts anzutreffen wär.

2. |: Mein Hündelein ist stets bei mir in diesem grünen Laubrevier;: |
|:mein Hündlein wacht, mein Herz, das lacht, :|:meine Augen,:|
meine Augen leuchten hin und her.

3. Da ruft mir eine Stimme zu: „Wo bist du denn, wo bist denn du?" -
Wie kommst du in den Wald hinein, du strahlaugig Mägdelein?

4. „Dich aufzuspüren bin ich hier in diesem grünen Laubrevier;
ich ging im Wald wohl hin und her, ob auch kein Jäger drinnen war'."

5. Ich küßte sie ganz herzelich und sprach: „Fürwahr, du bist für mich!
Bleib du bei mir als Jägerin, solang als ich auf Erden bin!

6. „Allein sollst du nicht wandeln hier in diesem grünen Waldrevier;
solang die Welt zusammenhält, sind wir zusammen in dem Wald."

Worte: Volkslied, zuerst in „Münsterische Geschichten, Sagen u. Legenden,
nebst einem Anh. v. Volksl.", 1825
Gitarre.png   Loudspeaker.png    Weise i: Volksweise, um 1830
(Aus d. Dt. Kommersbuch, Verl. Herder Frbg.)