Es blies ein Jäger wohl in sein Horn

Aus MarkomannenWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

KV-Liederbuch Seite 73

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn(a).gif


1. Es blies ein Jäger wahl in sein Horn:
trara, trara, trara!
und wandelte still durch Dickicht und Dorn,
trara, trara, trara!
Er schoß nicht Hasen, noch Hühner, noch Reh´,
denn, ach, im Herzen war´s ihm gar weh,
trara, trara, trara!
|: seit dem er das Mägdelein sah. :|

2. Des Jägers verlockender Hörnerklang:
trara, trara, trara!
ihr tief daheim in die Seele drang
trara, trara, trara!
Sie hüpft hinaus, wo das Hifthorn schallt,
hinaus, hinaus in den grünen Wald.
trara, trara, trara!
|: O Jäger, dem Liebchen ist da!:|

3. Er drückt das Händchen so weich und zart,
trara, trara, trara!
Er küßt ihr die Lippe nach Jägers Art,
trara, trara, trara!
„Und wolltest du wohl die Jägerin sein,
du rosenrotes Herzliebchen mein?"
trara, trara, trara!
|:Das Mägdlein lispelte: "Ja!":|

4. Die Locke pranget im grünen Kranz,
trara, trara, trara!
Die Hörner laden zum Hochzeitstanz,
trara, trara, trara!
Und selig liegt und liebewarm
die Jägerin drauf in des Jägers Arm;
trara, trara, trara!
|: weiß nicht, wie ihr geschah.: |

{{#ev:youtube|PUeCf124wnk|100|right}}

Worte: Wilhelm Gerhard, 1817 (1780—1858)
Loudspeaker.png    Weise i: Volksweise nach Johann Friedrich Reichardt, 1803 (1752—1814)

Variante b

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn(b).gif

Loudspeaker.png    Weise i: Aug. Pohlenz (1790—1843), in Finks Musik. Hausschatz 1843

(Aus d. Dt. Kommersbuch, Verl. Herder Frbg.)