Es klinget so düster die Straße entlang

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Komitat

Jenaisches Komitat

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Es klinget so düster die Straße entlang.png

1. Es klingt so düster die Straße entlang,
wie finster das Antlitz, wie schwer der Gang,
es ziehen die Burschen wohl Arm in Arm,
doch traurig und langsam bewegt sich der Schwarm.

2. Horch, Rädergerassel, es folgt dem Chor
ein Wagen, vier schnaubende Rosse davor;
voran ein Bursch mit gesenktem Blick,
er schaut in die Ferne und schauet zurück.

3. „Und bist du vorüber, du goldene Zeit,
vorüber ihr Stunden voll Lust und Leid,
muss scheiden, muss wandern, ums Herz ist mir
weh, du trauliches Städtchen, nun sag ich ade.“

4. Und weiter und weiter von Haus zu Haus,
so geht es langsam zum Tore hinaus;
wohl kehren sie wieder, manch schmuckes Paar,
doch einer, er fehlt in der stillen Schar.

Worte: Gustav Heinrich Schneider (v/o Scheideck), 1882/83 (1859-1909)
Loudspeaker.png    Weise i: "Es geht bei gedämpfter Trommel Klang"