Es liegt ein Städtlein an dem Rhein

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Eslein von Caub

KV-Liederbuch Seite 83

Es liegt ein Städtlein an dem Rhein.gif


1. Es liegt ein Städtlein an dem Rhein,
ist keines ihm sonst gleich;
darinnen wohnt die Liebste mein,
die Schönst´ im ganzen Reich.
|: Eslein, ach Eslein, du Rose im Laub,
dich lieb´ ich ewig, mein Eslein von Caub! :|

2. Was nützet Reichtum und Gesind,
was aller Ahnen Zahl?
Ist kalt das Herz, für Liebe blind,
ade dann, Welt, zumal!
|:Elslein, ach Elslein, dem Treuschwure glaub:
„Du bist mir alles, mein Elslein von Caub!":|

3. Laß fahren allen Erdentand,
bleibt dir die Lieb' allein!
Sie führet an der treuen Hand
zur Seligkeit dich ein.
|: Elslein, ach Elslein, bis einst ich bin Staub,
bleib' ich dein eigen, mein Elslein von Caub!:|

Worte: Carl Schuttes, 1885 (1822—1904)
Loudspeaker.png    Weise i: Für das Deutsche Kommersbuch komponiert
von Bernh. Pompecki, 1903 (1850—1912)
(Aus d. Dt. Kommersbuch, Verl. Herder Frbg.)