Innsbruck, ich muss dich lassen

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KV-Liederbuch Seite 137

Innsbruck, ich muß dich lassen.png


1. Innsbruck, ich muß dich lassen,
ich fahr dahin mein Straßen
ins fremde Land dahin;
mein Freud' ist mir genummen,
die ich nit weiß bekummen,
|: wo ich im Elend bin. :|

2. Groß Leid muß ich jetzt tragen,
das ich allein tu klagen
dem liebsten Buhlen mein.
Ach Lieb, nun laß mich Armen
im Herzen dein erbarmen,
daß ich muß dannen sein.

3. Mein Trost ob allen Weihen,
dein tu ich ewig bleiben,
stet, treu, der Ehren fromm.
Nun muß dich Gott bewahren
in aller Tugend sparen,
bis daß ich wiederkomm.

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Worte: Kaiser Maximilian I. (1459-1519) zugeschrieben
Gitarre.png   Loudspeaker.png    Weise i: Wahrscheinlich von Heinrich Isaac (um 1450–1517),
gedruckt esrtmals bei Georg Forster,
Frische Teutsche Liedlein I, Nürnberg 1539

Anmerkungen

Elend bedeutet in diesem Zusammenhang Ausland.