KStV Germania Münster(Bundeslied)

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Germanenlied


1. Ein schöner Name klingt durch alle Zeiten,
durch alle Welt in jedem deutschen Lied,
des trauter Laut wie feierliches Läuten
andächtig tief durch unsre Seele zieht.
O nenn es uns, das Wort, du kennst es ja.-
Wohlan, so hört, es heißt Germania,
ein hehres, heilig Wort!
Germania, Germania, Germania.

2. Es stehn drei goldne Stern auf grünem Grunde,
dem Feind ein Schrecken, der die Kraft ihm bricht,
ein Siegeszeichen dem in ihrem Bunde,
im Frieden ihm ein mildes Himmelslicht.
Die Sterne nenn' ich nicht, ihr kennt sie ja,
im Schilde zeigt sie euch Germania.-
Im Schilde zeigt sie uns
Germania, Germania, Germania.

3. Ihr alle hier, wo auch am deutschen Herde
ihr aufgeblüht, 's ist doch nur eine Art;
ihr von der Saal', ihr von der Roten Erde,
Ihr, die uns Siegfrieds Hort im Rhein bewahrt.
Das Banner weht, ruft in den Schild: Hurra
Schon winkt der Kranz, heil dir, Germania!
Horch, siegverkündend hallt's: Germania, Germania, Germania.

Text: Wilhelm Huckestein, 1867/68
Loudspeaker.png    Weise i: ????


Bundes-Hymne


1. Aus tiefer Seele dringt,
von frohen Lippen klingt,
Dank, Lob und Preis.
Was hoch den Gründern galt,
was uns gibt festen Halt,
|: wird immerdar Gestalt in diesem Kreis. :|

2. Gott ist das Reiseziel,
das Wissen lenkt den Kiel
durch Sturm und Zeit.
Ein starkes Freundschaftsband
uns fest und treu umspannt.
|: Reicht Brüder euch die Hand in Freud und Leid. :|

3. Fest wie auf Felsengrund
steht unser Freundschaftsbund
Germania!
Drum uns're Lieb' und Treu'
Dir stets gewidmet sei!
|: Das schwören wir aufs neu' Germania! :|

Text: Fritz Krabus,
Loudspeaker.png    Weise i: Clemens August Preising, 1949



Fahnenlied

Heil dem Banner unsrer Ahnen.png


1. Heil dem Banner unsrer Ahnen,
Heil der rot-weiß-schwarzen Zier!
Heil den Farben der Germanen
auf dem leuchtenden Panier!
Diese Farben sollen binden
unsern Sinn und unser Herz,
dass den rechten Weg wir finden
durch das Diesseits himmelwärts.

2. Einer Flamme gleich durchglute
uns der Bruderliebe Band!
Dass uns Freundschaft stets durchblute,
mahnt das rote Farbenband.
Und das edle Weiß bedeutet:
suchet reines Wissen nur,
von der Unschuld treu geleitet
folgt der lautren Wahrheit Spur!

3. Doch das dritte ernste Zeichen
weißt auf Christi Weg uns hin:
nie vom rechten Pfad weichen,
ist der schwarzen farbe Sinn.
Brüder hier in trauter Runde
reicht gelobend eunch die Hand:
schwöret Treue unserm Bunde,
treu dem rot-weiß-schwarzen Band!


Text:Fritz Krabus, 1949/50
Loudspeaker.png    Weise i: "Auf dem Iselberge steh´ ich"
Joseph Gotzen (Rh-I),1906 (1875—1956)

Germanen-Bootshauslied

Trautes Nest am Wersestrande.png


1. Trautes Nest am Wersestrande
in der Eichenwipfel Grün,
durch Westfalens stille Lande
zogs mich wieder zu dir hin,
weite Wiesen, rote Dächer,
bunter Gärten Rosenflor,
und dazu das Lied der Zecher,
mächtig in der Burschen Chor.

2.Wo im Bogen leicht geschwungen,
in die Ferne zieht der Fluß,
ist mir jubelnd zugeklungen
heiliger Farben froher Gruß.
Rot-weiß-schwarz die Fahne flattert
schirmt das blumenbunte Haus,
und wie sie im Winde knattert,
ruh ich selig drunter aus.

3. Lange Fahrt ging sie zum Ende
ferne Zeiten stehen auf,
und ich reiche Euch die Hände.
Treue Brüder allzuhauf.
Und in solcher Weihestunde
hab ich Euer still gedacht,
und mein Glas dem Freundschaftsbunde
freudgen Herzens dargebracht.

4. Weiter zog ich ganz versunken,
schaue oftmals noch mich um,
bis im Nebel war ertrunken
jäh Germania Heiligtum.
Und ich sandte in die Weiten
manchen Blick voll Sehnsucht aus,
Sei gegrüßt zu allen Zeiten,
0 du blumenbuntes Haus!

Loudspeaker.png    Weise i: "Heidelberg, du Jugendbronnen"


Germanen-Ruderlied


1. Halloha! Germanen, die Boote zum Start!
In die blitzenden Fluten gezogen!
Blau lacht uns der Himmel, leis rufts aus dem Grund
zur fühlichen Fahrt auf den Wogen.
Auf die Riemen und kräftig ins Zeug gelegt,
auf weichen Armen die Welle uns trägt.
|:In den Frühling hinaus, in die jauchzende Welt!
Halloha! Legt los Was der Riemen nur hält! :|

2. Mag daheim der Philister im Staube vergehn!
Wir schlürfen am Jungborn der Wellen
in durstigen Zügen Leben und Luft -
ein Kauz soll sich nie uns gesellen.
Was von Sorgen und Trübsal im Herzen sich regt,
wird lachend hinweg über Bord gefegt.
|: Begrabt es im Grunde, ihr Nixen, gut!
Holloha! Gut Naß! Und es lebe die Flut! :|

3. Und wenn auf die Fluren der Abend sich senkt,
ziehen wir heimwärts die silbernen Pfade.
Dann lockt's aus den Tiefen wie Zaubergesang,
und die Schilfrose lauscht am Gestade.
Da fügt sich in unsre Trautmägdeleins Hand,
wir erzählen uns drunten vom Märchenland,
|: wo die trauernde Nixe im goldenen Haar
um den Liebsten seufzet viel tausend Jahr. :|

4. Halloha! Und Zur Stund' fahrt hinaus in die Nacht!
Mein Herz will vor'm Scheiden noch suchen
den Winkel am Fluß, wo die Nachtigall sang,
wo wir hielten im Schatten der Buchen.
Dort hab ich dem Plaudern der Liebsten gelauscht,
wenn der Abendwind hoch in den Wipfeln gerauscht.
|:Leb wohl, blondes Mädchen, ihr Brüder, die Hand!
Gott schütz euch Germanen, zu Wasser und Land! :|

Text: Wilhelm Luft, 1913
Loudspeaker.png    Weise i:


siehe auch

KStV Germania Münster
KStV Germania Münster in der KV-Datenbank