KStV Julius-Echter Würzburg

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nicht-schlagend
farbenführend
Gegründet: 19. Juli 1960 (nicht mehr aktiv)
Farben: Weinrot-gold-schwarz
Wahlspruch: „Nec laudibus nec timore!“
Mutterverein: KStV Walhalla
Der Kartellverein Julius Echter ist hervorgegangen aus einem Freundschaftskreis studierender Kartellbrüder an der Universität Würzburg und Kartellbrüdern im Beruf. Gründungsdatum des Aktiven- und Altherrenvereins ist der 19. Juli 1960, Vortag zu dem für uns Deutsche so bedeutsamen 20. Juli. Am 1. November 1960 konnte das 1. Semester begonnen werden. Erster Senior der Aktivitas war Christoph Ferneding, erster Vorsitzender des Altherrenvereins Studiendirektor Franz Reichert.
Die feierliche Publikation fand am 6./7. Januar 1961 statt. Erster Höhepunkt dieser festlichen Tage war der Festkommers im Barbarossasaal des Russischen Hofs am Abend des 6. Januars. Die Ehre ihrer Anwesenheit gaben neunzig Chargierte befreundeter Korporationen, viele Persönlichkeiten des kirchlichen und öffentlichen Lebens, sowie Vertreter des Kartellverbandes Katholischer Deutscher Studentenvereine, unter ihnen Bischof Josef Stangl von Würzburg, der Bayerische Staatsminister des Inneren und spätere Bayerische Ministerpräsident Dr. Alfons Goppel und Oberbürgermeister Dr. Helmut Zimmerer. Die Festrede hielt Kartellbruder Dr. Alfons Goppel. Am folgenden Tag war ein Pontifikalamt im Dom zu Würzburg, anschließend eine Festakademie mit einer Festrede vom Ehrenmitglied Prof. Dr. Otto Meyer zum Leben und Werk Julius Echters von Mespelbrunn. Anlässlich der Vertreterversammlung des Kartellverbandes 1961 in Köln wurde die Verbindung als ordentliches Mitglied in den Kartellverband aufgenommen.
Der Name der Verbindung erinnert an den Gründer der Universität Würzburg, den Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn. Der Name soll die enge Bindung der Verbindung an die Universität Würzburg zum Ausdruck bringen. Der Wahlspruch der Verbindung »nec laudibus nec timore« war Wappenspruch des Kardinals Clemens August Graf von Galen, dem ehemaligen Bischof von Münster. Er hat während der Tyrannei des 3. Reiches mit Mut und Entschiedenheit die Freiheit, die Würde und die Rechte der Menschen verteidigt. Graf von Galen soll Leitbild für die Arbeit der Verbindung und für ihre Mitglieder sein.
Der Verein ist heute suspendiert. Es existiert auch keine organisierte Altherrenschaft mehr.

siehe auch

Würzburg
KStV Julius Echter in der KV-Datenbank