Lasst, Freunde, einen Wunsch mich tun

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Wunsch

Lasst, Freunde, einen Wunsch mich tun.png

1. Lasst , Freunde, einen Wunsch mich tun,
'nen Wunsch, so groß und schwer
als wie der ganze Kölner Dom,
der weithin grüßt so hehr.
Ich wünsch mir - merkt, Gesellen, wohl -
so viele Tonnen Wein,
|: als deutsche Dichter
Lieder schon gesungen von dem Rhein. :|

2. Natürlich, Rheinwein müsst' es sein,
Johannisberger Saft;
ist das - ihr Freunde, saget an -
kein deutscher Wein voll Kraft?
Dann lüd' ich alle Zecher ein nach Köln,
der heil'gen Stadt -
|: hei, lustig Leben Tag und Nacht,
wir tränken uns wohl satt. :|

3. Ein Riesenständchen sängen wir
dem rebenreichen Rhein
und seine Wogen wallten auf
und stimmten brausend ein.
Die Berge rings im Abendrot
erglühten bei dem Schwank
|: und selbst der heil'ge Riesendom,
er nickte seinen Dank. :|

Worte: Fritz Brentano, 1864 (1840-1814)
Loudspeaker.png    Weise i: Karl Binder, 1853 (1816-1860)
"Wenn ich einmal der Herrgott wär'"