Markomannenquartett

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In der Zeit von 1908-1910 fanden sich um die BbBb Leo Schmitt, Benno Biermann und Adschen Tönnes ein singfestes Quartett, welches die damalige Etage auf jeder Kneipe zu erheitern verstand. Zum Repertoire gehörten unter anderem:

„Hab oft im Kreise der Lieben"
„Warum bist du so ferne, o mein Lieb?"
„Gute Nacht, mein holdes, süßes Mädchen"
„Pfarrer von Ohnewitz"
„Zehn kleinen Negerlein"
„Das Bi-Ba-Bandeltier"
„Bruder, trink nochmal"
„Ja, heutzutag die Feuerwehr"


v.l.n.r. Knut Wening, Adolf Spieske, Herbert Pröpper und Max Kevenhörster auf dem Stiftungsfestball 1958

Die Jahre 1958—1961 sind die Jahre des (2.) Markomannenquartetts. Herbert Pröpper, Max Kevenhörster, Adolf Spieske und Knut Wening waren mit ihren zu Schlagermelodien selbst getexteten Glossen zu Ereignissen aus dem Vereinsleben der Höhepunkt jedes Stiftungsfestballs und des nächsttägigen Frühschoppens. Ihre Lieder wurden noch Wochen nach dem Fest von den Bundesbrüdern gesungen, besonders intensiv spät in der Nacht und nach reichlichem Alkoholgenuß „auf der Giftbude" (so hieß das kleine Zimmer auf dem Treppenabsatz gegenüber der Garderobe). Bei aller Würdigung ihrer Nachfolger kann man wohl sagen, daß dieses Quartett bisher nicht wieder erreicht oder gar übertroffen worden ist.
Im Januar 1958 wurde aus einem ganz inoffiziellen Treffen in der Kellerkneipe die legendär gewordene und vom Markomannenquartett besungene Geisterkneipe. Gegen Mitternacht bekleideten die leicht angetrukenen Bundesbrüder, u. a. Fofo Meyer, Adolf Spieske, Roderich Egen, Tom Tietze, Jürgen Hopmann, Klaus Weber und der Chronist, sich mit Bademänteln und Bettlaken und zogen psalmodierend und Kerzen tragend in einer Geisterprozession um die Kreuzkirche. Anschließend wurde in der Kellerkneipe der Altvordern (maiores) in Reden und Liedern und mit Trinksprüchen gedacht. Das Ende der Veranstaltung liegt im Dunkeln! Das zweite Markomannenquartett trat 1961 anlässlich des 60 Stiftungsfestes zum letzten Mal auf.

Mitte der 80ger Jahre rekrutierte sich aus der sogenannten "Tankerflotte" ein weiteres Markomannenquartett, welches vorallem auf den Bällen anlässlich der Stiftungsfeste auftrat. Zum Repertoire gehörten u.a. „Mein kleiner grüner Kaktus" und der „Verbindungstango".