Nicht festgebannt an Deutschlands mächt'ge Eichen

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Im deutschen Geist und Herzen sind wir eins

Nicht festgebannt an Deutschlands mächt'ge Eichen.png

1. Nicht festgebannt an Deutschlands mächt'ge Eichen,
an deutsche Erde ist der deutsche Geist!
Er soll der hohen ew'gen Sonne gleichen,
die segenbringend eine Welt durchkreist;
die mit dem Licht verleiht der Wärme Spende,
die Rosen weckt und nährt die Glut des Weins.
|: Ihr Brüder, reicht zum Bunde euch die Hände,
im deutschen Geiste wissen wir uns eins! :|

2. Es blüht ein Blümlein in der Deutschen Seelen,
das ist vom Tau des Himmels übersprüht,
das giebt uns mehr als Perlen und Juwelen;
die fromme Wunderblume heisst Gemüt.
Draus quillt im Leide süssen Trostes Segen,
das ist der Duft, die Wonne unsres Seins.
|: Lasst Hand in Hand uns ziehen auf unsern Wegen,
im deutschen Herzen wissen wir uns eins. :|

3. Wir fühlen stolz uns Bürger eines Landes,
wo hoch die Freiheit ihre Fahnen schwingt;
doch sind wir eingedenk des heil'gen Bandes,
das sich um eines Stammes Genossen schwingt.
Gruß, Brüder, die entsprosst in Alpengründen
und die gekommen von dem Strand des Rheins!
|: Mit Jauchzen soll es unser Lied verkünden:
im deutschen Geist und Herzen sind wir eins! :|

Worte: Emil Rittershaus, 1880/1890 (1834-1897).
Loudspeaker.png    Weise i: Karl Hirsch, 1895 (1858—????)